Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Schrift:
kleiner | größer |
Druckansicht
Logo: Landeswappen Rheinland-Pfalz
Mathematik
  • Hauptmenü 1Aktuelles.
  • Hauptmenü 2Grundschule.
  • Hauptmenü 3Sekundarstufe I.
  • Hauptmenü 4Sekundarstufe II.
  • Hauptmenü 5Mathematik Wettbewerbe
    • Hauptmenü 5.1Landeswettbewerb Mathematik
      • Hauptmenü 5.1.1Aufgabenbeispiele.
      • Hauptmenü 5.1.2Struktur und zeitlicher Ablauf.
      • Hauptmenü 5.1.3Ansprechpartner.
      • Hauptmenü 5.1.4Entwicklung.
      • Hauptmenü 5.1.5Teilnehmer-Statistik.
      .
    • Hauptmenü 5.2Mathematik-Olympiaden in Rheinland-Pfalz.
    .
  • Hauptmenü 6Fachdidaktik u. -methodik.
  • Hauptmenü 7Fortbildungstermine.
  • Hauptmenü 8Fortbildungsmaterialien.
  • Hauptmenü 9MatheAG SII.
  • Hauptmenü 10Links.
  • Zusatzmenü 1Startseite.
  • Zusatzmenü 2Impressum.
  • Zusatzmenü 3Sitemap.
  • www.rlp.de
Bildungsserver > Mathematik.  > Mathematik Wettbewerbe.  > Landeswettbewerb Mathematik

20 Jahre Mathematik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz

Seit 1989 gibt es in Rheinland-Pfalz einen Mathematik-Wettbewerb, der mathematisch interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler fördern soll. Dieses Ziel soll auf zwei Wegen erreicht werden:

  • Einmal, indem der Wettbewerb direkt an die Schülerinnen und Schüler herantritt und ihnen interessante mathematische Probleme und Aufgaben anbietet. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass die Teilnehmer vom Aufforderungscharakter dazu verführt und motiviert werden, sich in selbständiger und eigenverantwortlicher Weise mit Mathematik zu beschäftigen, und zwar mit einer Mathematik, die über das hinausgeht, was in der Schule gelehrt wird. Fehlende außerschulische mathematische Angebote können damit etwas aufgefangen und eine "Breitenförderung" in Mathematik in Gang gesetzt werden.
  • Zum anderen sind die Lehrerinnen und Lehrer in die Durchführung des Wettbewerbs aktiv eingebunden. Dadurch werden sie möglicherweise angeregt, für ihre begabten Schülerinnen und Schüler selbst Fördermaßnahmen zu initiieren oder aber bereits vorhandene Förderaktivitäten auszubauen.

Das Konzept

Das Grundkonzept des Mathematik-Wettbewerbs ist bestimmt von der Idee, eine Begabtenförderung von einiger Dauer aufzubauen. Das soll dadurch erreicht werden, dass der Mathematik-Wettbewerb mit bereits bestehenden Maßnahmen der Begabtenförderung, etwa anderen Wettbewerben, in Zusammenhang gebracht wird.
Eine wesentliche Festlegung des Mathematik-Wettbewerbs besteht also darin, dass er sich definiert als Vorbereitung und Hinführung zum Bundeswettbewerb Mathematik für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2. Deshalb ist der Mathematik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz ein Angebot an mathematisch Interessierte aus den Klassen 8 bis 10 der Sekundarstufe 1. Daneben soll unser Wettbewerb aber auch durch seine spezielle Organisationsstruktur einen Interesse fördernden und aufbauenden Charakter erhalten. Das ist sicher nicht möglich, wenn er Jahr für Jahr als eine in sich abgeschlossene Aktion wiederholt würde. Vielmehr bedarf es dazu eher eines in mehreren Stufen ablaufenden Wettbewerbs.

Die Organisationsform

Der Mathematik-Wettbewerb wird vierstufig durchgeführt. Er gliedert sich sich in drei Runden und ein Colloquium, die im Laufe von drei Jahren sukzessive durchgeführt werden.

1. Runde:
Die 1. Runde findet zeitgleich statt für Schülerinnen und Schüler aus der 8. Klasse der Gymnasien und Gesamtschulen - in Ausnahmefällen aber auch für besonders begabte Schülerinnen und Schüler aus 7. und 6. Klassen.
In der Form einer zweistündigen Klausur sind fünf Aufgaben zu bearbeiten, die sich inhaltlich nicht allzu weit vom mathematischen Unterrichtsstoff der 7. und 8. Klassen entfernen, während die benötigten Lösungsmethoden durchweg in einer 8. Klasse bekannt sein sollten. Die Korrektur und Bewertung der Arbeiten werden in Anlehnung an eine vorgegebene
Musterlösung mit Punktschlüssel an den teilnehmenden Schulen vorgenommen. Der Mathematik-Wettbewerb ist dabei auf die freiwillige Mitarbeit einer Vielzahl von Fachkolleginnen und -kollegen angewiesen.

2. Runde:
Die in der 1. Runde erfolgreichen Schülerinnen und Schüler können ein Jahr später an der 2. Runde des Mathematik-Wettbewerbs teilnehmen.
In dieser 2. Runde sind in einem Zeitraum von etwa sechs Wochen in der Form einer Hausarbeit vier Aufgaben zu lösen, wobei der Anspruch dieser Aufgaben inhaltlich deutlich, methodisch ein wenig über dem Niveau der Mathematik in einer 9. Klasse liegt. Die Betreuung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler liegt beim Fachlehrer an der Schule; die Korrektur und Bewertung erfolgt in vier regionalen Zentren durch die mit
dem Mathematik-Wettbewerb Beauftragten und etwa 40 zusätzlich eingeladene Fachkolleginnen und -kollegen.

Colloquium:
Nach Abschluß der Bewertung der eingereichten Arbeiten werden die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler der 2. Runde zu einer von vier regionalen Veranstaltungen eingeladen, bei denen sie öffentlich ausgezeichnet werden. Zugleich aber dienen diese Veranstaltungen auch dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler in einem mathematischen Gespräch mit Mitgliedern des Wettbewerbteams für die 3. Runde
qualifizieren können.

3. Runde:
Die 3. Runde im folgenden Schuljahr ist eine Startet den Datei-Downloaddreitägige Veranstaltung an einer der Universitäten des Landes. Sie hat nun keinen Wettbewerbscharakter mehr, vielmehr erfahren die Schülerinnen und Schüler hier Mathematik auf ganz intensive Weise durch Hochschulmathematiker in Vorträgen, seminarartigen Sitzungen oder z. B. durch Teilnahme an kleineren Forschungsprojekten.


Fazit

Jedes Jahr beginnt ein neuer vierteiliger Zyklus des Mathematik-Wettbewerbs, der sich für die dabei erfolgreichen Schülerinnen und Schüler in der Regel von der 8. bis zur 10. Klasse erstreckt. Alles in allem eine aufwändige Konstruktion, die von den Beauftragten des Mathematik-Wettbewerbs und vielen freiwillig mitarbeitenden Mathematiklehrerinnen und -lehrern getragen wird, aber es werden damit auch Jahr für
Jahr 2000 - 3000 Schülerinnen und Schüler an rheinland-pfälzischen Gymnasien und Gesamtschulen erreicht.

Diesen Bereich betreut E-Mail an Karin Pütz, PL. Letzte Änderung dieser Seite am  6. Oktober 2009. ©1996-2010 Bildungsserver Rheinland-Pfalz